Angriff auf Amazon Google verkauft künftig Walmarts Produkte

Google-Logo in Zürich

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Google  greift gemeinsam mit Walmart Amazon  an. Der US-Internetkonzern geht mit der weltgrößten Einzelhandelskette eine Online-Partnerschaft ein.

Ab Ende September arbeite Walmart mit Google zusammen, um hunderttausende Artikel über den Sprachassistenten von Google zu verkaufen, teilte Marc Lore, Chef der E-Commerce-Abteilung von Walmart, am Dienstagabend (Ortszeit) im Unternehmensblog mit. Dabei handele es sich um die höchste Zahl an Produkten, die derzeit von einem Einzelhändler auf der Online-Plattform angeboten werde. Es ist das erste Mal, dass Walmart seine Produkte in den USA außerhalb der eigenen Website anbietet.

Sowohl Google (Kurswerte anzeigen) als auch Walmart sehen sich von Amazon (Kurswerte anzeigen) zunehmend bedroht. Google kommt mit der Expansion seines Handelsgeschäft Google Express oder Google Shopping nur schleppend gegen den von Jeff Bezos geführten Onlinehändler an.

Wal Mart wiederum muss Amazon langfristig sogar als Existenzbedrohung verstehen. Denn zunehmend dringt Amazon ins Kerngeschäft von Walmart ein, beispielsweise mit der schnellen Lieferung frischer Waren. Amazon verkauf im Jahr Hunderte Millionen Gegenstände, Walmart hat die Zahl laut "New York Times"  zuletzt erst auf 67 Millionen gesteigert. Auf der Website tummeln sich demnach etwa halb so viele Besucher wie bei Amazon.

Walmart verspricht sich von der Kooperation unter anderem, dass Kunden Produkte künftig über den Sprachassistenten Google Home nachordern. Amazon ist auf diesem Gebiet mit seinem Lautsprecher Amazon Echo unterwegs. Der Einzelhandelsriese baut seine mehr als 4690 Filialen in diesem Zusammenhang mehr und mehr zu Versandzentren für das Onlinegeschäft aus.

Google will mit Walmarts Hilfe deutlich attraktiver für seine Kunden werden. Bisher ist das Angebot deutlich kleiner als bei Amazon, zudem ist der IT-Riese beim Einkaufen eher eine Plattform für verschiedene Anbieter, während Amazon alles aus einer Hand anbietet.

mit afp
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