Übernahme durch Oetker Geldsegen für Flaschenpost-Gründer

Flaschenpost-Gründer Dieter Büchl erhält bis zu 100 Millionen Euro für den Verkauf des Getränke-Lieferdienstes an die Oetker-Gruppe.
Noch verlustreich: Flaschenpost erwartet für 2020 einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro

Noch verlustreich: Flaschenpost erwartet für 2020 einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro

Foto: Flaschenpost

Der Gründer des Getränkelieferdienstes Flaschenpost profitiert erheblich vom Verkauf des Start-ups an die Oetker-Gruppe. Bis zu 100 Millionen Euro soll der 2018 in den Aufsichtsrat gewechselte Gründer Dieter Büchl (45) erhalten. CEO Stephen Weich (37), CFO Julian Pachta (35), COO Niklas Plath (30) und CMO Christopher Huesmann (29) erhalten noch mal ungefähr die gleiche Summe. Dies erfuhr das manager magazin auf Insiderkreisen.  Der genaue Betrag ist abhängig davon, wie erfolgreich sich Flaschenpost künftig entwickeln wird.

Die Oetker-Gruppe hatte Anfang November bekannt gegeben, den Getränke-Lieferdienst zu übernehmen. Das Familienunternehmen will dafür insgesamt bis zu eine Milliarde Euro zahlen. Flaschenpost erwartet Insidern zufolge für 2020 einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro, bei hohen Verlusten. Der Getränkedienst verbrennt mehr als zwei Millionen Euro im Monat.