EXKLUSIV Christoph Werner dm-Chef schließt Staatshilfen nicht aus

Verärgert über das Verhalten der Kunden: dm-Chef Christoph Werner.

Verärgert über das Verhalten der Kunden: dm-Chef Christoph Werner.

Foto: Uli Deck/dpa

Christoph Werner (47), Chef der größten deutschen Drogeriemarktkette dm, hält unter Umständen einen Antrag auf Staatshilfe für notwendig. "Wir hatten wegen der Bevorratungskäufe einen enormen Nachfrageanstieg, aber ab der Kalenderwoche 13, als viele Einzelhändler schließen mussten, ist die Kundenfrequenz drastisch zurückgegangen", sagte Werner dem manager magazin.  Auf die Frage, ob er vielleicht staatliche Unterstützung benötige, sagte er: "In Zeiten wie diesen etwas auszuschließen, wäre töricht."

Verärgert zeigte sich der Konzernchef über das Verhalten vieler Kunden.

"Die zeitweise auftretenden Lieferengpässe und das Bemühen der Kolleginnen und Kollegen auf haushaltsübliche Abgabemengen zu bestehen, hat zum Teil zu heftigen Anfeindungen durch Kunden geführt. Viele Menschen haben sich in den Läden zum Teil unmöglich den dort Beschäftigten gegenüber verhalten", so Werner.

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