Dienstag, 16. Juli 2019

Der Hidden Champion aus dem Supermarktregal Dieser Hamburger Mittelständler liefert Brot für die Welt

Torsten Wywiol: "Ohne Zusatzstoffe keine industriellen Lebensmittel"
Kathrin Spirk für manager magazin
Torsten Wywiol: "Ohne Zusatzstoffe keine industriellen Lebensmittel"

3. Teil: Erima: Wolfram Mannherz

Wolfram Mannherz

Verluste: Die Fußballer des 1. FC Köln, die Handballer der Rhein-Neckar Löwen und die deutschen Tennisdamen haben eines gemeinsam - sie tragen Trikots von Erima, einem kleinen Sportartikelhersteller (Umsatz: 65 Millionen Euro) aus Pfullingen. Einst gehörte das 1900 gegründete Unternehmen zum Adidas-Konzern. Weil es Verluste schrieb, wurde der damalige Adidas-Manager Wolfram Mannherz zur Sanierung abkommandiert. Er machte seinen Job so gut, dass er Erima dem Konzern in Herzogenaurach abkaufte.

Gewinne: Mannherz konzentrierte sich mit Erima auf Teamsport, also die Ausrüstung ganzer Vereine. Dabei bedient er - im Unterschied zur Konkurrenz - fast jede Sportart. Und das mit einer breiten Palette an Produkten: vom Schienbeinschoner bis hin zum Handballwax. Zudem rüstet Erima die Schiedsrichter vieler dieser Sportarten aus. Beliebtes Produkt der Zunft ist die Pfeife "Fox 40 Classic" in schwarz für 9,99 Euro.

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