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US-Schmuckhändler Claire’s meldet zum zweiten Mal Insolvenz an

Nach 2018 hat der US-Schmuckhändler Claire’s, der auch Filialen in Deutschland betreibt, zum zweiten Mal Insolvenz angemeldet. Als Grund nannte das Unternehmen eine nachlassende Nachfrage.
In der Krise: Eine Filiale des US-Schmuckhändler Claire’s in Idaho

In der Krise: Eine Filiale des US-Schmuckhändler Claire’s in Idaho

Foto: UCG / Universal Images Group / Getty Images

Der US-Schmuckhändler Claire’s hat am Mittwoch zum zweiten Mal nach 2018 Insolvenz angemeldet und dies mit einer nachlassenden Nachfrage begründet. In dem Antrag auf Gläubigerschutz im US-Bundesstaat Delaware listete das Unternehmen sowohl geschätzte Vermögenswerte als auch Verbindlichkeiten in Höhe von jeweils zwischen einer und zehn Milliarden Dollar auf. Die Zahl der Gläubiger wurde mit 25.001 bis 50.000 angegeben.

Die Kette, an der die Finanzinvestoren Elliott Management und Monarch Alternative Capital beteiligt sind, betreibt mehr als 2750 Filialen in 17 Ländern in Nordamerika und Europa, darunter auch Deutschland. Pläne für einen Börsengang hatte Claire’s im Juni 2023 zurückgezogen.

Im vergangenen Jahr setzte der Schmuckhändler rund 1,4 Milliarden Dollar um. Geleitet wird das Unternehmen von Chris Cramer. Er wurde im Juni 2024 zum Interim-CEO ernannt, nachdem Ryan Vero von seiner Position zurückgetreten war.

spa/Reuters

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