Gewinn bricht um 77 Prozent ein Amazon investiert wieder Milliarden auf Kosten des Gewinns

Amazon-Chef Jeff Bezos

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Jeff Bezos an der Spitze: Das sind die reichsten Menschen der Welt

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Investitionen in Video-Angebote oder Wachstumsmärkten wie Indien kosten den weltweit führenden Internethändler Amazon große Teile des Gewinns. Das Ergebnis brach um 77 Prozent auf 197 Millionen Dollar ein, teilte der Konzern am späten Donnerstagabend (MESZ) nach US-Börsenschluss mit.

Der Umsatz legte dagegen um knapp ein Viertel auf 37,96 Milliarden Dollar zu. An der Börse kamen die Zahlen jedoch schlecht an: Die Aktien von Amazon  gaben im nachbörslichen Handel 2,6 Prozent nach.

Zuvor hatten sie mit 1083,31 Dollar ein Rekordhoch erreicht und damit den Amazon-Chef und -Gründer Jeff Bezos zum reichsten Mensch der Welt gemacht. Seit Jahresbeginn haben sich die Papiere um etwa 40 Prozent verteuert.

Amazon ist bekannt dafür, viel Geld für neue Geschäftsfelder auszugeben und dafür auf Gewinn zu verzichten. Bei Investoren stößt diese Strategie häufig auf Kritik. Derzeit kauft der Online-Händler die Bio-Supermarktkette Whole Foods Market und baut damit sein Geschäft mit frischen Lebensmitteln aus. Um Waren noch schneller ausliefern zu können, sollen bis Mitte 2018 mehr als 130.000 neue Stellen geschaffen werden.

manager-magazin.de / Wochit
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