Dienstag, 21. Mai 2019

EXKLUSIV Aldi-Eigentümerfamilien wollen Geld nachschießen Aldi Nord macht erstmals Verluste in Deutschland

Aldi Nord hat in Deutschland Probleme: Zweistelliges Millionendefizit in diesem Jahr

Der Discounter Aldi Nord schreibt in Deutschland Verluste. Der Gewinn nach Steuern des Discounters hatte sich im Kernmarkt bereits 2017 auf rund 200 Millionen Euro halbiert. 2018 steht unter dem Strich ein zweistelliges Millionendefizit. Nur dank der Gewinne einiger Auslandstöchter wird Aldi Nord noch eine schwarze Null schreiben. Das berichtet das manager magazin.

Im laufenden Jahr war für den wichtigen deutschen Markt ein Umsatzwachstum von 3,5 bis 4 Prozent geplant. Tatsächlich wird das Plus unter einem Prozent liegen. Als Reaktion will der neue Aldi-Nord-Chef Torsten Hufnagel das gesamte Unternehmen umbauen und intensiv investieren.


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5,2 Milliarden Euro für die Modernisierung der Läden sowie den Neubau von Filialen und die Expansion im Ausland haben die Albrecht-Familien bereits 2017 genehmigt.

Hufnagel geht nach Aussagen von Insidern jedoch davon aus, dass er zur Realisierung seines Wachstumskurses noch mehr Kapital benötigt. Wie es heißt, wären Aldi-Erbe Theo Albrecht und die Familie seines verstorbenen Bruders Berthold dazu bereit, das erforderliche Kapital nachzuschießen.

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Hufnagel plant einen radikalen Umbau des Unternehmens. Er will die europäischen Auslandstöchter stärken und gegebenenfalls in weitere Länder expandieren. Das tradierte System von Befehl und Gehorsam soll enden, die Mitarbeiter werden künftig intensiver geschult und besser informiert.

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