Mittwoch, 24. April 2019

Fanatics-Chef Michael Rubin Dieser Mann lehrt Adidas und Nike das Fürchten

Fanatics: Der neue Angstgegner von Adidas und Nike
AFP

5. Teil: Auch in Deutschland wir es für Adidas ungemütlicher

Vor allem in Asien hat Fanatics kaufkräftige Kundschaft ausgemacht, die es zu bedienen gilt - mit europäischen Marken, wie Fanatics gegenüber manager-magazin.de seine Strategie erläutert. Deshalb werbe man in Europa "aggressiv" um Marken und suche Kooperationspartner im Handel, Logistik und Techologie-Sektor.

Auch auf Deutschland ist der Blick der Fanatics-Expansionsstrategen bereits gefallen. Ein ersten Büro hat Fanatics - zumindest auf dem Papier - in Hamburg bereits eröffnet. Und den ehemaligen HSV-Marketingmanager Joachim Hilke als Geschäftsführer installiert.

Angesichts der dortigen "enormen Fangemeinde und Sportleidenschaft" freue man sich darauf, seine innovativen Fähigkeiten auch zu den lokalen Händlern zu bringen, um die gesamte Fanerfahrung zu verbessern.

Adidas schwere Gratwanderung

Worte, die adidas-Chef Kasper Rorsted nicht gerne hören dürfte. Schließlich steht es um dessen Verhältnis zu den Sporthändlern aktuell nicht zum Besten. Nicht nur, dass der Sportartikelhersteller das Trikot für die diesjährige Fußball WM eine Woche erst einmal nur über eigene Läden verkaufte, ehe es die ersehnten Leibchen auch an die Sporthändler weitergab. Auch die Hand auf die begehrten Originals-Artikel bekommen die Sporthändler nicht, sondern nur Modegeschäfte. Selektiver Vertrieb, der im Handel für Verärgerung sorgt.

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