Montag, 9. Dezember 2019

Trotz Gewinnrückgang HHLA hält Dividende stabil

HHLA-Containerterminal in Hamburg: Gewinneinbruch um 21 Prozent

Hamburgs Hafenkonzern leidet unter dem schwachen Welthandel und dem Streit über die Elbvertiefung. Auch in diesem Jahr rechnet der Vorstand mit weniger Gewinn. Um die Aktionäre - vor allem die Stadt Hamburg - nicht zu vergrätzen, rüttelt die HHLA nicht an der Dividende.

Hamburg - Der Hamburger Hafen- und Logistikkonzern (HHLA) zahlt seinen Anteilseigern trotz eines Gewinnrückgangs im abgelaufenen Jahr eine stabile Dividende. Die Aktionäre, darunter als größter die Hansestadt, sollen wie im Vorjahr 65 Cent je Anteilschein erhalten, teilte das MDax Börsen-Chart zeigen-Unternehmen mit.

Für das laufende Jahr stellte der Vorstand einen Containerumschlag auf Vorjahreshöhe in Aussicht. Der Konzernumsatz solle in einer Bandbreite zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden Euro liegen, der Betriebsgewinn zwischen 155 und 175 Millionen Euro. Im abgelaufenen Jahr hatte die Hängepartie bei der Elbevertiefung und die Flaute im wichtigen Warenverkehr mit Asien der HHLA Börsen-Chart zeigen einen Umsatz- und Gewinnrückgang eingebrockt.

Im börsennotierten Konzernteil Hafenlogistik brach der Gewinn im vergangenen Jahr unter dem Strich überraschend stark um 21 Prozent auf knapp 67 Millionen Euro ein. Der Umsatz ging um 8 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zurück.

mahi/rtr/dpa-afx

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