Getränkemarkt Schwellenländer füllen Coca-Colas Kassen

Inder, Russen und Chinesen entdecken ihren Hang zu Markenlimonade: Im zweiten Quartal stieg der Umsatz des US-Getränkekonzerns Coca-Cola wegen des guten Geschäfts in den Schwellenländern. In Europa kämpft der Konzern hingegen gleich gegen zwei Probleme.
Getränkeautomaten in China: Im zweiten Quartal 2012 legte der Absatz um neun Prozent zu

Getränkeautomaten in China: Im zweiten Quartal 2012 legte der Absatz um neun Prozent zu

Foto: Peter Morgan/ ASSOCIATED PRESS

Atlanta - Immer mehr Menschen auf der Welt trinken Coca-Cola : Im zweiten Quartal setzte der größte Limonadenkonzern vier Prozent mehr um, wie das US-Unternehmen am Dienstag vor Börsenbeginn mitteilte. Vor allem in Indien fand der Marktführer mehr Abnehmer. Dort stieg der Absatz um 20 Prozent, in Russland waren es neun Prozent, in China um sieben und in Brasilien um sechs Prozent. In Deutschland wie auch in den USA legte der Absatz nur um ein Prozent zu.

Der Gesamtumsatz des Erzkonkurrenten von Pepsi  legte um drei Prozent auf 13,09 Milliarden Dollar zu. Wegen höherer Kosten ging der Gewinn leicht auf 2,79 Milliarden Dollar von 2,80 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum zurück. Damit schlug sich Coca-Cola besser als am Markt erwartet. Die Aktie verteuerte sich vorbörslich um mehr als ein Prozent.

In den gesättigten Märkten in Nordamerika und Europa machen dem Konzern seit längerem das wachsende Gesundheitsbewusstsein sowie die Wirtschaftskrise zu schaffen. Deshalb setzt Coca-Cola dort zunehmend auf andere Produkte wie Säfte, Tees und Wasser mit Vitamin-Zusatz.

wed/rtr
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