Metro Kaufhof-Bieter Benko liegt vorn

Im Bieterwettbewerb um die Metro -Warenhauskette Kaufhof hat der österreichische Immobilienunternehmer Rene Benko nach Angaben eines Metro-Sprechers die Nase vorn. Konkurrent Nicolas Berggruen klagt unterdessen darüber, dass seit Wochen der Einblick in die Bücher verwehrt werde.
Galeria Kaufhof: Poker zwischen Benko und Berggruen

Galeria Kaufhof: Poker zwischen Benko und Berggruen

Foto: Matthias Schrader/ AP

Düsseldorf - "Benko ist im Bieterprozess am weitesten", sagte ein Metro-Sprecher am Montag. Der Unternehmer hatte am Wochenende angekündigt, in den kommenden Tagen ein konkretes Angebot vorzulegen, um sich die Übernahme noch vor Weihnachten zu sichern.

Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen, der wie der ehemalige KarstadtQuelle-Chef Wolfgang Urban, mit einem Konsortium ebenfalls um den Kaufhof buhlt, ist dagegen bislang nicht über eine erste Interessenbekundung hinaus gekommen.

Seit Wochen werde die Einsicht in die Bücher verwehrt, sagte ein Sprecher Berggruens. Ohne eine eingehende Unternehmensprüfung (Due Diligence) sei aber ein bindendes Angebot nicht möglich.

Ein Sprecher von Metro  erklärte dazu, erst wenn alle Fragen zu einem möglichen Angebot und zu den Plänen beantwortet seien, könne eine Due Diligence gestattet werden. Zuerst müsse die Seriosität der Offerte geprüft werden, bevor dem Hauptwettbewerber des Kaufhofs Einblick in die Bücher gewährt werde.

la/reuters
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