Montag, 23. September 2019

Optikerkette Fielmann bleibt bei klarem Ausblick

Ein Fielmann-Brillengeschäft durch eine Brille gesehen: Die Optikerkette rechnet mit Wachstum, sollte sich die Konjunktur nicht im dritten Quartal noch eintrüben

Die Zahlen des ersten Halbjahrs waren ebenso blankpoliert wie die Brillengläser der Optikerkette. Nun hat Fielmann den positiven Jahresausblick bestätigt - warnt aber gleichzeitig davor, dass sich der Ausblick im dritten Quartal noch eintrüben könnte.

Hamburg - Die Hamburger Optikerkette Fielmann Börsen-Chart zeigen hat nach einem guten ersten Halbjahr ihren positiven Jahresausblick bestätigt. Das Unternehmen rechne weiter mit steigendem Absatz, Umsatz und Gewinn, teilte Fielmann am Donnerstag bei der Vorlage der endgültigen Zahlen der ersten sechs Monate 2011 mit. Die Krisenstimmung in der Wirtschaft und bei den Verbrauchern im dritten Quartal könne jedoch zu einer Anpassung der Prognose führen.

Während der Absatz in der Branche leicht um etwa ein Prozent sank, verkaufte der Konzern mit 3,3 Millionen Brillen 4,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 7,4 Prozent auf 523,7 Millionen Euro, der Gewinn um 10,4 Prozent auf 61,8 Millionen Euro. Die endgültigen Werte liegen damit leicht über den bereits im Juli veröffentlichten vorläufigen Zahlen.

Im zweiten Quartal erwirtschaftete die Brillenkette einen Konzernumsatz von 267,8 Millionen Euro (Vorjahr: 250,3 Millionen Euro) sowie einen Gewinn von 30,5 Millionen Euro (Vorjahr: 29,6 Millionen Euro). 1,7 Millionen Brillen wurden verkauft.

Fielmann habe sein Filialnetz von 649 auf 656 Niederlassungen ausgebaut und werde auch weiter expandieren, hieß es. Zum 30. Juni arbeiteten 13.655 Mitarbeiter für das MDAX-Unternehmen, 455 mehr als im Vorjahr.

wed/dapd

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