Absatzrückgang Deutsche trinken weniger Bier

Der Bierkonsum in Deutschland ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres weiter zurückgegangen. Vor allem Getränke, bei denen der Gerstensaft mit Fruchtsäften oder Cola gemischt wird, verzeichneten Einbußen.   
Ein Prosit der Gemütlichkeit: Zumindest auf dem Oktoberfest in München schmeckt den Gästen noch das Bier

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Foto: Andreas Gebert/ dpa

Wiesbaden - Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, sank der Bierabsatz zwischen Januar und Ende März im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf 17,5 Millionen Hektoliter. In EU-Länder exportierten die Brauereien 6 Prozent mehr Hektoliter Bier, der Export in Drittländer stieg um 16,2 Prozent. 2010 war der Bierabsatz in Deutschland auf Jahressicht um 1,7 Prozent gesunken.

Insgesamt ging der deutsche Bierabsatz, also Exporte und EU-Importe der in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager, im ersten Quartal um 0,4 Prozent beziehungsweise 0,1 Millionen Hektoliter zurück. Damit vertrieben die Betriebe 20,8 Millionen Hektoliter Bier. 84,2 Prozent davon waren für den Inlandsverbrauch bestimmt. Die Statistiker rechneten bei den Zahlen alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der EU eingeführte Bier nicht ein.

Einen auffallend starken Teilverlust musste die Branche den Angaben nach bei sogenannten Biermischgetränken hinnehmen: Gegenüber dem Vorjahresquartal wurden 6,8 Prozent weniger Hektoliter abgesetzt. Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen machten insgesamt 3,0 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus.

cr/apd

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