Zeitz wird Kontrolleur Puma braucht einen neuen CEO

Der Sportartikelhersteller Puma wird sich einen neuen CEO suchen müssen. Denn der langjährige Chef Jochen Zeitz soll nach der Umwandlung von Puma in eine europäische Aktiengesellschaft (SE) künftig den Verwaltungsrat leiten.
Seit 1993 am Ruder: Vorstandschef Jochen Zeitz wird im kommenden Jahr nicht mehr das operative Geschäft bei Puma führen, sondern vor allem Kontrollfunktionen ausüben.

Seit 1993 am Ruder: Vorstandschef Jochen Zeitz wird im kommenden Jahr nicht mehr das operative Geschäft bei Puma führen, sondern vor allem Kontrollfunktionen ausüben.

Foto: DDP

München - Der langjährige Puma-Chef Jochen Zeitz gibt seinen Posten beim Sportartikel-Hersteller auf. Der seit 1993 amtierende Firmenchef solle nach der Umwandlung von Puma in eine europäische Aktiengesellschaft (SE) künftig dem Verwaltungsrat vorstehen, teilte das Unternehmen am Montag in Herzogenaurach mit.

"Bis alle dafür erforderlichen Maßnahmen getroffen sind und ein neuer Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) für Puma  bestellt ist, wird Jochen Zeitz seine derzeitige Funktion bei Puma beibehalten." Er hätte damit vor allem Kontrollfunktionen und nicht mehr die Zuständigkeit für das Tagesgeschäft. Zudem werde Zeitz künftig beim französischen Großaktionär PPR Leiter des neuen Unternehmensbereichs "Sport & Lifestyle".

Im Zuge der Umwandlung von einer AG in eine SE werde die Struktur aus Vorstand und Aufsichtsrat aufgegeben und ein Verwaltungsrat nach internationalem Vorbild geschaffen, hieß es weiter. Das operative Geschäft werde von Direktoren verantwortet. Die Hauptversammlung von Puma soll im April 2011 über den Wechsel entscheiden.

Wie Puma am Montag weiter mitteilte, hält PPR seit dem 30. September etwas mehr als 71 Prozent der Anteile an dem Sportartikelhersteller.

rei/reuters
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