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Google, Facebook und Amazon wittern ihre Chance Der Großangriff der Techgiganten

Google, Amazon, Apple, Facebook und Microsoft nutzen in der Corona-Epidemie die Schwäche der anderen. Wie schon in der Finanzkrise 2008 erobern sie neue Märkte.
aus manager magazin 7/2020
Foto: Joe Waldron für manager magazin

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Larry Burns, der Ex-Forschungschef von General Motors (GM), hat erlebt, wie schnell Techfirmen eine Branche erobern können. Und er weiß, dass sie sich gerade in Krisen ausbreiten. So wie 2008 während des Finanzcrashs. Burns Problem war: Er bemerkte den Angriff erst, als es schon zu spät war.

Burns erinnert sich noch genau daran, wie damals ein brillanter Ingenieur zu ihm kam. Die Forschungsabteilung von GM hatte den Mann dabei unterstützt, den Prototyp eines selbstfahrenden Autos zu entwickeln. Mit seinem Team von der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh hatte der Nerd sogar den Wettbewerb der staatlichen US-Innovationsagentur Darpa zur Entwicklung von Roboautos gewonnen, zu dem damals die Besten angetreten waren. Nun schlug der Mann vor, dass sein Team für GM weiter daran arbeiten könnte.

Doch Burns lehnte ab, und wenn er davon erzählt, klingt es so, als ob er das heute selbst kaum glauben könne. Damals habe es jedoch keine Chance gegeben, die Finanzierung bei GM durchzusetzen, sagt er. Nicht nur hätten die meisten GM-Manager geglaubt, dass das autonome Fahren noch etliche Jahrzehnte entfernt sei. Vor allem kämpfte GM mit den Auswirkungen der Finanzkrise – so wie alle anderen Autohersteller auch. Die Entwicklung von Roboautos erschien damals ungefähr so abwegig wie der Vorschlag, ein Mars-Mobil zu konstruieren.

Der Mann, der damals von Burns abgewiesen wurde, musste sich um Geld bald trotzdem keine Sorgen mehr machen – Chris Urmson (44) ließ sich von Google anwerben. Genauso wie seine Konkurrenten von der Stanford University um den deutschen Forscher Sebastian Thrun (53).

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