Weniger Autos, mehr Gewinn Ferrari steigert Gewinn - mitten in Corona-Krise

Der Luxussportwagenbauer Ferrari hat im dritten Quartal zwar weniger Fahrzeuge ausgeliefert, aber mehr verdient. Ferrari-Fans griffen zuletzt tief in die Tasche.
Ferrari: Luxus aus Maranello

Ferrari: Luxus aus Maranello

Foto: GABRIEL BOUYS/ AFP

Der Luxussportwagenbauer Ferrari wird dank leicht gestiegener Gewinne etwas zuversichtlicher für das Gesamtjahr. Vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sonderposten geht Ferrari nun von einem Gewinn von rund 1,125 Milliarden Euro aus, wie das Unternehmen am Dienstag in Maranello mitteilte. Das war bisher das obere Ende der Prognosebandbreite. Der verwässerte Gewinn je Aktie dürfte bei rund 2,80 Euro liegen, statt wie bisher erwartet zwischen 2,60 und 2,80 Euro.

Der Gewinn unter dem Strich stieg im Jahresvergleich um einen Prozent auf 171 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) kletterte um 6 Prozent auf 330 Millionen Euro, weil die Italiener im Schnitt teurere Autos verkauften und die Kosten im Zaum hielten.

Ferrari hatte mit 2313 Fahrzeugen rund 7 Prozent weniger ausgeliefert als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank um 3 Prozent auf 888 Millionen Euro. Das lag daran, dass das Unternehmen einerseits weniger Geschäft mit Motoren an Maserati und andere Formel-1-Teams verzeichnete, aber auch an schwächeren Geschäften mit Sponsorengeldern und Einnahmen aus der Formel 1 selbst. Rein mit dem Verkauf von Autos und Ersatzteilen nahm Ferrari mehr ein als vor einem Jahr.

la/dpa
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