Mittwoch, 20. November 2019

Walisische Küste RWE versenkt Pläne für Windpark

Starkstromleitungen der RWE: Windparkprojekt vor Großbritannien gestoppt

Wieder ein gestopptes Projekt für erneuerbare Energie: Der Essener RWE-Konzern stoppt einen Windpark vor der walisischen Küste. Das Projekt hätte 900.000 britische Haushalte mit Strom versorgen können.

Essen - RWE verfolgt Pläne für den Bau eines Windparks vor der britischen Küste nicht weiter. Technische Schwierigkeiten und die gegenwärtigen Marktbedingungen ließen eine Fortsetzung des Projekts Atlantic Array als "wirtschaftlich nicht sinnvoll" erscheinen, teilte die RWE-Ökostromtochter Innogy am Dienstag mit.

Der Konzern wolle sich nun auf andere Projekte konzentrieren. "Offshore-Wind ist und bleibt ein strategisch bedeutendes Geschäftsfeld für RWE Börsen-Chart zeigen und Großbritannien spielt dabei eine wichtige Rolle", stellte RWE Innogy aber klar.

Der nach der Energiewende unter Druck stehende Versorger hatte zuletzt Stellenstreichungen angekündigt - betroffen davon ist auch Innogy. RWE will das Ökostromgeschäft zwar ausbauen, setzt dabei aber auch auf die Zusammenarbeit mit Partnern.

kst/rtr

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