Montag, 30. März 2020

Nach Übernahme durch Eon Innogy streicht nach Gewinneinbruch die Dividende

Innogy jetzt unter dem Dach von Eon: Nach einem Gewinneinbruch von fast 40 Prozent streicht die Ex-RWE-Tochter die Dividende
Roland Weihrauch / DPA
Innogy jetzt unter dem Dach von Eon: Nach einem Gewinneinbruch von fast 40 Prozent streicht die Ex-RWE-Tochter die Dividende

Nach der Übernahme durch den Energieversorger Eon will die frühere RWE-Tochter Innogy Börsen-Chart zeigen auf die Zahlung einer Dividende verzichten. Das Geschäftsjahr 2019 sei erwartungsgemäß unter dem Vorjahr abgeschlossen worden, teilte das Unternehmen am Montag in Essen mit. Unterm Strich ging der bereinigte Gewinn um rund 39 Prozent auf 427 Millionen Euro zurück.

Dem Stromversorger machen derzeit vor allem in Großbritannien neben einem scharfen Wettbewerb auch regulatorische Vorgaben wie Preisobergrenzen zu schaffen. Zudem seien in Deutschland die Netzentgelte und Großhandelspreise gestiegen, was Innogy nicht vollständig an die Kunden habe weitergeben können. Den Umsatz steigerte das Unternehmen nach angepassten Vorjahreswerten leicht um 0,7 Prozent auf 35,4 Milliarden Euro.

Die beiden Energieriesen Eon und RWE Börsen-Chart zeigen haben die RWE-Tochter Innogy unter sich aufgeteilt. Eon behält das Netz- und das Endkundengeschäft und reicht die eigenen Erneuerbaren Energien sowie die von Innogy an RWE weiter.

Die EU hat den Deal bereits mit geringen Auflagen gebilligt. Eon ist bereits im Besitz von mehr als 90 Prozent der Innogy-Aktien. Die verbliebenen Aktionäre sollen nun mit einer Barabfindung von 42,82 Euro je Aktie aus dem Unternehmen gedrängt werden.

la/dpa

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