Erst Australien, jetzt Puerto Rico Elon Musk buhlt auf Twitter um den nächsten Mega-Auftrag

Die Folgen von Hurrikan Maria auf Puerto Rico

Die Folgen von Hurrikan Maria auf Puerto Rico

Foto: Joe Raedle

Hat sich Energie-Unternehmer Elon Musk gerade den nächsten Mega-Deal über Twitter gesichert? Erst im März hatte der Tesla-Chef mittels des Kurznachrichtendienstes gewettet, in nur einhundert Tagen den größten Batteriepark der Welt in Südaustralien hochziehen zu können; schaffe er es nicht, sei das 140-Millionen-Euro-Projekt für den Bundesstaat umsonst. Musk bekam den Zuschlag - und führte das Husarenstück anschließend offenbar erfolgreich durch.

Nun hat sich Musk auf Twitter erneut in Stellung gebracht: Ein Twitter-User hatte ihn darauf angesprochen, ob er das von Hurrikan Maria zerstörte Energienetz Puerto Ricos mit Batterien und Solartechnik wieder aufbauen könne. Musk antwortete, Tesla habe ähnliche Projekte bereits auf kleineren Inseln durchgezogen und sehe keine Probleme bei einer möglichen Wiederholung in größerem Maßstab. Entscheiden müssten das allerdings Puerto Ricos Regierung, mögliche gewerbliche Stakeholder und - "am wichtigsten" - die Einwohner der Insel.

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Gut zwei Wochen, nachdem Hurrikan Maria über die Insel gezogen war und großflächige Verwüstungen angerichtet hatte, leben viele Puertoricaner nach wie vor ohne Strom. Tesla habe bereits, berichtet die "BBC" , etwa auf der Insel Ta'u, einem Teil von Amerikanisch-Samoa, ein Solarkraftwerk gebaut, das die gesamte Insel mit Strom versorge und außerdem Energie für bis zu drei sonnenlose Tage speichern könne.

Den ersten Schritt hin zum neuen Megaprojekt hat Musk nun erfolgreich gemacht: Puerto Ricos Gouverneur Ricardo Rossello hat ihn zu Gesprächen eingeladen. "Wollen Sie der Welt die Power und Skalierbarkeit der Tesla-Technologie zeigen?", fragt der Politiker via Twitter. Puerto Rico könne zu einem "Flaggschiff-Projekt" werden.

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Musk ist - natürlich - einverstanden.

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