Andreas Schell Neuer EnBW-Chef kommt von Rolls-Royce Power Systems

Der Versorger EnBW hat einen Nachfolger für Konzernchef Frank Mastiaux gefunden. Andreas Schell kommt vom Triebwerkbauer Rolls-Royce Power Systems.
Neuer EnBW-Chef: Andreas Schell, bisher Rolls-Royce Power Systems

Neuer EnBW-Chef: Andreas Schell, bisher Rolls-Royce Power Systems

Foto: Felix Kästle / dpa

Der Energiekonzern EnBW hat die Nachfolge für den scheidenden Vorstandschef Frank Mastiaux geregelt. Der bisherige Chef des Großmotorenherstellers Rolls-Royce Power Systems, Andreas Schell, übernehme im Laufe des vierten Quartals die Führung des Karlsruher Versorgers, teilte EnBW am Donnerstag mit. Der 52-Jährige erhalte einen Dreijahresvertrag. Der auf Energietechnik spezialisierte Maschinenbauingenieur hatte 2017 die Führung bei Rolls-Royce Power Systems übernommen. Zuvor war er für Daimler und in den USA für UTC Aerospace Systems tätig gewesen.

Der 58-jährige Mastiaux hatte im vergangenen Jahr mitgeteilt, seinen bis Ende September dieses Jahres laufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Der ehemalige Eon-Manager hat den früher stark auf Atomkraft und Kohlekraftwerke ausgerichteten Konzern seit 2012 auf Ökokurs gebracht. EnBW gehört mit einem Umsatz von zuletzt gut 31 Milliarden Euro, über 26.000 Mitarbeitern und rund 5,5 Millionen Kunden neben Eon, RWE und Vattenfall zu den größten Energieversorgern in Deutschland.

cr/Reuters
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