Gaspipeline EDF beteiligt sich an South Stream

Die Pipeline South Stream soll Erdgas vom Kaspischen Meer nach Europa leiten. Das Betreiberkonsortium um den russischen Energiekonzern Gazprom hat nun ein neues Mitglied: Der französische Energieversorger EDF beteiligt sich mit 10 Prozent.

Rambouillet - Der französische Versorger EDF wird offenbar dem Firmenkonsortium beitreten, das die Erdgaspipeline South Stream bauen und betreiben will. Die South-Stream-Leitung soll Gas aus dem Raum des Kaspischen Meeres nach Europa transportieren. "EDF wird sich mit 10 Prozent an dem Projekt beteiligen", sagte Alexej Miller, Chef des russischen Staatsmonopolisten Gazprom. In die Pipeline South Stream investiert neben Gazprom  auch der italienische Konzern ENI .

Zugleich teilte auch der französische Energiekonzern GDF Suez mit, bald die Verträge für ein weiteres Pipelineprojekt zu unterschreiben. Spätestens Anfang kommenden Jahres werde GDF Suez sein Engagement bei dem Ostsee-Gaspipelineunternehmen Nord Stream festzurren.

Über den Einstieg von EDF wurde seit längerem verhandelt. Die Ostsee-Pipeline Nord Stream ist schließlich ein Projekt von Gazprom mit den deutschen Unternehmen Eon und BASF  sowie der niederländischen Gasunie .

manager-magazin.de mit Material von dpa und reuters

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