Solarmodule Rüsten für den Preiskrieg

Der Markt für Solarmodule ist ist unter Druck, die Preise fallen. Das birgt Risiken für die Hersteller, die mit langfristigen Verträgen an ihre Lieferanten gebunden sind. Die Kontrakte müssen neu verhandelt werden - mit unabsehbaren Folgen.

Hamburg - Mit dem Preisverfall bei Solarmodulen geraten die Hersteller von sogenannten Wafern und Zellen unter Druck. Händler und Produzenten von Solarmodulen verlangten Preisabschläge von ihren Lieferanten, bestehende Kontrakte sollten dazu geöffnet werden, berichtet das "Handelsblatt" in seiner Dienstagausgabe.

Der Vorstandsvorsitzende der Solarfirma Conergy , Dieter Ammer, sagte diesbezüglich: "Ich rechne damit, dass manch langfristiger Vertrag neu verhandelt wird". Die meisten Modul-Hersteller sind dem Blatt zufolge über langfristige Kontrakte an ihre Lieferanten gebunden.

Durch das von der Konjunkturschwäche ausgelöste Überangebot am Markt werden die Preise für Module nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden von Solarworld , Frank Asbeck, in diesem Jahr um mehr als zehn Prozent fallen. Conergy-Chef Ammer halte sogar einen Rückgang von bis zu 15 Prozent für möglich, hieß es weiter.

manager-magazin.de mit Material von ddp

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