Freitag, 22. November 2019

Beteiligung Abu Dhabi steigt bei Eon-Windpark ein

Der Energiekonzern Eon und das Golfemirat Abu Dhabi haben eine Zusammenarbeit beim weltweit größten Offshore-Windpark London Array beschlossen. Eon will damit langfristig den Anteil erneuerbarer Energien stark ausbauen.

Düsseldorf - Masdar, die Initiative der Vereinigten Arabischen Emirate zur Entwicklung Erneuerbarer Energien, werde von Eon einen Anteil an London Array übernehmen, teilte der Versorger am Donnerstag mit. Derzeit hielten Eon und das dänische Energieunternehmen Dong Energy jeweils 50 Prozent an London Array.

Offshore-Windpark: Eon investiert sechs Milliarden Euro bis 2010 an der Themse
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Masdar übernehme 40 Prozent des Eon-Anteils und sei damit mit 20 Prozent am Gesamtprojekt beteiligt. Eon und Masdar wollen darüber hinaus bei einer Reihe weiterer Projekte im Bereich Eneuerbarer Energien zusammenarbeiten.

"London Array ist Teil unserer Strategie, den Anteil Erneuerbarer Energien bei Eon massiv auszubauen. Allein bis 2010 werden wir dafür rund sechs Milliarden Euro investieren", erklärte Eon-Chef Wulf Bernotat.

Der Windpark London Array entsteht im Mündungsgebiet der Themse östlich von London. Geplant sei die Errichtung von rund 270 Turbinen, die Strom für rund 750.000 Haushalte liefern sollen.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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