14 Millionen Euro Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Krankenhaus wird gefördert

Nordrhein-Westfalen fördert den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Krankenhäusern. Damit sollten etwa Ärzte mit Gesundheitsdaten bei der Diagnose unterstützt oder Geräte per Spracheingabe und damit steril bedient werden. Zudem bilden einige Hochschulen einen KI-Pakt.
Mensch trifft Maschine: Hochschulen in Deutschland haben einen KI-Pakt geschlossen

Mensch trifft Maschine: Hochschulen in Deutschland haben einen KI-Pakt geschlossen

Foto: Jeff J Mitchell/ Getty Images

NRW-Minister Andreas Pinkwart (FDP) übergab in einer digitalen Veranstaltung einen Förderbescheid von 14 Millionen Euro. Schwerpunktkrankenhaus werde die Universitätsklinik Essen, die neue Anwendungen in einem Showroom präsentieren soll. Die neuen Anwendungen entwickeln soll maßgeblich das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) in Sankt Augustin.

Die Universitäten und Hochschulen in Rheinland-Pfalz wollen außerdem bei der Erforschung und Entwicklung der Künstlichen Intelligenz eng zusammenarbeiten. Im Beisein von Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD) unterzeichneten Vertreter der Einrichtungen am Donnerstag eine Absichtserklärung zur Bildung einer sogenannten KI-Allianz. Wolf erklärte, das Land werde bis 2023 die geplanten Investitionen auf 36 Millionen Euro verdoppeln, um optimale Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI)zu bieten.

Hochschulen bilden KI-Allianz

Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz, und Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, betonten bei der Unterzeichnung, dass es bei der KI auch um ethische Fragen und gesellschaftliche Akzeptanz gehe. KI greife inzwischen in viele Lebensbereiche und Forschungsgebiete ein. Die KI-Allianz soll als Plattform zur überregionalen Zusammenarbeit der Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und für den Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dienen. Ihre Geschäftsstelle wird an den beiden Universitätsstandorten Kaiserslautern und Mainz eingerichtet.

In Rheinland-Pfalz befassen sich neben Unis und Hochschulen das anwendungsorientierte Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern sowie Einrichtungen wie das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) und das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) mit Aspekten der KI.

la/dpa