Umsatzsprung Douglas schüttelt Folgen der Corona-Krise ab

Im Comeback aus der Corona-Krise schreibt die Parfümeriekette Douglas wieder schwarze Zahlen und steigert ihren Umsatz zum Jahresauftakt um knapp ein Drittel. Douglas-Chefin Tina Müller lässt eine Rückkehr an die Börse offen.
Douglas-Chefin Tina Müller: Ein Börsengang sei für Douglas "immer eine Option", hatte Müller erst im Februar gesagt

Douglas-Chefin Tina Müller: Ein Börsengang sei für Douglas "immer eine Option", hatte Müller erst im Februar gesagt

Foto:

imago images/Future Image

Die Parfümeriekette Douglas lässt die Folgen der Corona-Krise hinter sich. Durch die Lockerung der Corona-Auflagen in zahlreichen europäischen Ländern und die Wiedereröffnung von Filialen steigerte Douglas den Umsatz von Januar bis März um über 30 Prozent auf 719 Millionen Euro, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz habe damit auch über dem Niveau vor der Corona-Krise gelegen.

Das operative Konzernergebnis (bereinigtes Ebitda) stieg nach einem Verlust im Vorjahr auf 25 Millionen Euro. "Wir erleben die Rückkehr des stationären Geschäfts und spüren zugleich weiterhin eine starke Online-Nachfrage", sagte Douglas-Chefin Tina Müller (53).

Douglas-Mehrheitseigner CVC hatte in der Vergangenheit Möglichkeiten für eine Rückkehr der Parfümeriekette an die Börse ausgelotet. Ein Börsengang sei für Douglas "immer eine Option", hatte Müller erst im Februar gesagt.

dri/Reuters
Mehr lesen über
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.