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Globalisierung Die Welt von gestern

Die Offenheit des Westens steht auf der Kippe. Droht jetzt ein Rückschlag?
aus manager magazin 6/2008

ERKENNTNISWERT: Die Stärke des Buches ist seine These: Die Globalisierung ist kein Automatismus, sagen die Politikjournalisten Christiane Grefe ("Die Zeit") und Harald Schumann ("Tagesspiegel"). Sie könne scheitern - und werde scheitern, wenn es nicht gelinge, ihre sozialen Unwuchten zu beheben.

Zentraler Beleg ist ein historischer Vergleich: Schon vor 1914 galt die Öffnung der Weltmärkte als unumkehrbar. Doch die damaligen Globalisierungsverlierer, der Agrar- und Militäradel, sahen das anders. Es folgten der Erste Weltkrieg und das Comeback des Protektionismus. Erst 1973 war der Welthandel wieder auf dem Niveau von 1913.

Stil: Gut verständlich, aber allzu detailverliebt geschrieben.

Nutzwert: Die Botschaft ist klar: Die Globalisierungsgewinner müssen sich um die sozialen Folgen des Freihandels kümmern. Sonst könnten die Globalisierungsverlierer dafür sorgen, dass demnächst Schluss ist mit der Weltoffenheit. Christian Rickens

mm-Bewertung:

Erkenntniswert: nnnn

Stil: nnnn

Nutzwert: nnnn

H. Schumann, C. Grefe: Der globale Countdown. Gerechtigkeit oder Selbstzerstörung - Die Zukunft der Globalisierung, Kiepenheuer & Witsch, 464 Seiten, 19,95 Euro.

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