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Die Großbaustelle

Siemens: Aufbauen, abbauen - und immer wieder Sanieren
aus manager magazin 9/2001

Siemens und mm - eine schwierige Beziehung. Es gab wenig Lob und viel Tadel, egal ob die Vorstandschefs Plettner, Kaske oder von Pierer hießen. Auf Strohfeuer folgten meist Flächenbrände. "Der verschlafene Riese" titulierte mm (11/1981) den Elektrogiganten: viel Geld, wenige Ideen. Vier Jahre später lobte mm den Konzern ("Ein Gigant macht mobil") und konstatierte "ein Comeback der Unternehmungslust am Wittelsbacherplatz". Sie währte nicht lange. Schon in Heft 4/1988 forderte mm eine "Revolution bei Siemens". Der Konzern müsse grundlegend umgebaut werden. Viel tat sich jedoch nicht - auch nicht unter dem neuen Chef Heinrich von Pierer, der 1992 berufen wurde. "Siemens zerschlagen?" fragte deshalb mm provokativ auf dem Titel von Heft 4/1997 und war der Zeit voraus.

Zwei Jahre später spalteten sich Epcos und Infineon von der Mutter ab. In 11/1998 legte mm eine Missmanagementgeschichte nach: "Noch nie stand Siemens so schlecht da wie heute." Danach wurde es etwas besser und Siemens ein Börsenstar - aber nur kurzzeitig.

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