Geld bis März 2022 DGB-Chef Hoffmann fordert Verlängerung des Kurzarbeitergelds

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hält eine deutliche Verlängerung des Kurzarbeitergelds für nötig. Zudem soll es aufgestockt werden.
DGB-Chef Hoffmann plädiert dafür, dass Beschäftigte über einen Zeitraum von 24 Monaten Kurzarbeitergeld bekommen können

DGB-Chef Hoffmann plädiert dafür, dass Beschäftigte über einen Zeitraum von 24 Monaten Kurzarbeitergeld bekommen können

Foto: THOMAS PETER/ REUTERS

"Jeder Kurzarbeiter ist ein Arbeitsloser weniger. Deshalb ist es wichtig, dass Unternehmen auch lange genug Kurzarbeitergeld beantragen können", sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann der "Bild am Sonntag". "Wenn wir Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt verhindern wollen, müssen wir die aktuelle Regelung bis zum März 2022 aufrechterhalten und das Kurzarbeitergeld weiter aufstocken."

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer, sagte dazu: "Kurzarbeit hält die Belegschaften für den Aufschwung zusammen, also sollte sie zielgerichtet da verlängert werden, wo es dann hilft."

Grundsätzlich gilt derzeit eine zeitliche Befristung für Kurzarbeitergeld auf maximal zwölf Monate. In bestimmten Fällen kann die Bezugsdauer aber bereits jetzt auch auf bis zu 21 Monate verlängert werden. Im Juni hatten sich die Wirtschaftsminister der Länder vor dem Hintergrund der Corona-Krise dafür ausgesprochen, das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate zu verlängern.

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