Frequenzen versteigert Deutsche Telekom investiert 400 Millionen Euro in niederländisches 5G-Netz

Beim neuen Mobilfunkstandard 5G will die Deutsche Telekom auch in den Niederlanden mitmischen. Die Tochter T-Mobile ersteigerte für 400 Millionen Euro 5G-Frequenzen im Nachbarland.
Timotheus Höttges, Chef der Deutschen Telekom, spricht neben einer 5G-Antenne zu Aktionären. In den Niederlanden hat jetzt die Tochter T-Mobile Frequenzen ersteigert

Timotheus Höttges, Chef der Deutschen Telekom, spricht neben einer 5G-Antenne zu Aktionären. In den Niederlanden hat jetzt die Tochter T-Mobile Frequenzen ersteigert

Foto: Oliver Berg/ dpa

Die Deutsche Telekom-Tochter T-Mobile hat bei der ersten 5G-Auktion in den Niederlanden Frequenzen für 400 Millionen Euro erworben. Auch die Rivalen KPN und Vodafone sind zum Zuge gekommen. Die Regierung habe insgesamt 1,23 Milliarden Euro bei der Versteigerung eingenommen, sagte Staatssekretärin Mona Keijzer am Dienstagabend in Den Haag.

Die Auktion hatte am 29. Juni mit Mindestgeboten von 900 Millionen Euro begonnen. Die Unternehmen konnten jeweils maximal 40 Prozent der Lizenzen erwerben, die für 20 Jahre gelten. KPN erklärte, man habe 5G-Lizenzen für 416 Millionen Euro ersteigert. VodafoneZiggo teilte mit, ebenfalls fast 416 Millionen Euro für Frequenzen des neuen Mobilfunkstandards 5G ausgegeben zu haben. Die am Dienstag vergebenen Lizenzen lagen in den Bereichen 700, 1400 und 2100 Megahertz.

rei/Reuters