Möbelhändler macht gute Geschäfte Dänisches Bettenlager trotzt der Corona-Krise

Viele Einzelhändler mussten in der Corona-Krise Einbußen hinnehmen. Nicht so der dänische Möbelhändler Jysk: Der Betreiber der "Dänisches Bettenlager"-Läden konnte seinen Umsatz sogar steigern.
Filiale des Dänischen Bettenlagers in Donaueschingen

Filiale des Dänischen Bettenlagers in Donaueschingen

Foto: Dänisches Bettenlager

Trotz der Schließung vieler Geschäfte während der Corona-Krise hat der dänische Einrichtungshändler Jysk in den vergangenen zwölf Monaten deutlich mehr Möbel und andere Produkte verkaufen können. Das Unternehmen, dessen Läden in Deutschland und Österreich den Namen Dänisches Bettenlager tragen, erzielte im von September 2019 bis August 2020 laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 4,1 Milliarden Euro, wie der Konzern am Montag mitteilte.

Das entsprach einem Anstieg von 7,6 Prozent im Vergleich zum vorigen Geschäftsjahr und dem höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte. Wie hoch das Ergebnis des Geschäftsjahres 2019/20 ausfallen wird, soll in den kommenden Monaten feststehen.

Viele Jysk- und Dänisches-Bettenlager-Filialen mussten wegen der Corona-Pandemie wie andere Einzelhändler im Frühjahr geschlossen bleiben. Dass der Umsatz im Geschäftsjahr dennoch gesteigert werden konnte, lag laut Jysk-Chef Jan Bøgh an den guten Verkaufszahlen vor dem Virusausbruch und einem bedeutenden Anstieg der Zahl der Kunden, nachdem die Geschäfte wiedereröffnet werden konnten. Da viele Europäer ihren Sommer aufgrund der Krise und geschlossener Grenzen zu Hause verbracht hätten, hätten sich viele entschlossen, ihr für Reisen vorgesehenes Geld lieber für Möbel auszugeben. Auch der Onlinehandel wuchs.

cr/dpa-afx
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