Bei Zwischenanalyse Curevac-Impfstoff verfehlt Ziele

Nur 47 Prozent Wirksamkeit: Der Corona-Impfstoffkandidat CVnCoV von Curevac hat bei einer zweiten Zwischenanalyse die statistischen Ziele verfehlt, wie das Tübinger Unternehmen mitteilte. Die Aktie bricht ein.
Curevac: Der Impfstoffkandidat hat bei einer Zwischenprüfung die statistischen Ziele verfehlt. Die Aktie bricht ein

Curevac: Der Impfstoffkandidat hat bei einer Zwischenprüfung die statistischen Ziele verfehlt. Die Aktie bricht ein

Foto: Thomas Kienzle / AFP

"In einer bislang beispiellosen Umgebung mit mindestens 13 Varianten innerhalb der untersuchten Teilmenge der Studienteilnehmer in dieser Zwischenanalyse erzielte CVnCoV eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine COVID-19-Erkrankung jeglichen Schweregrades und erreichte damit nicht die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien." Die in den USA gehandelte CureVac-Aktie brach im nachbörslichen Handel um zunächst fast 40 Prozent ein.

Erste Analysen hätten gezeigt, dass die Wirksamkeit von der untersuchten Altersgruppe und den Virusstämmen abhänge, hieß es weiter. Das Data Safety Monitoring Board (DSMB) habe ein gutes Sicherheitsprofil bestätigt, die Studie werde bis zur endgültigen Analyse fortgesetzt. Der Impfstoffkandidat der ersten Generation befindet sich im letzten Stadium der klinischen Entwicklung. Eine erste Zwischenanalyse hatte keine Sicherheitsbedenken festgestellt. CureVac arbeitet mit Bayer zusammen.

la/reuters
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