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Sauber produzieren Energieeffizienz verbessert die Bilanz

Das Erzeugen von Prozesswärme macht einen Großteil des industriellen Energiebedarfs aus. Viel geht als Abwärme ungenutzt verloren. Unternehmen könnten mehrere Milliarden Euro pro Jahr einsparen, wenn sie Abwärmeverluste konsequent vermieden.
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KfW
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Abwärmeverluste sind teuer

Abwärmeverluste sind teuer

Foto: Getty Images/serts

Es sind Zahlen wie diese, die Geschäftsführung und Finanzvorstände aufhorchen lassen: Schätzungen der Deutschen Energie-Agentur (dena) zufolge macht Prozesswärme – also Wärme, die zur Herstellung, Weiterverarbeitung oder Veredelung von Produkten oder zur Erbringung von Dienstleistungen verwendet wird – rund zwei Drittel des industriellen Gesamtenergieverbrauchs aus.

In diesem Kontext kalkuliert die dena, dass deutsche Unternehmen mehrere Milliarden Euro pro Jahr einsparen könnten, wenn sie Abwärmeverluste konsequent vermeiden würden. Und das gelingt am besten mit moderner Technologie, deren Anschaffung bzw. Umrüstung von der KfW mit einem tilgungszuschussstarken Förderpaket unterstützt wird.

Energieeffizienzvorhaben und Klimaschutz werden rentabel

„Die Energieeinsparpotenziale in Industrie und Gewerbe sind nach wie vor sehr hoch“, sagt Petra Bühner, Technische Sachverständige bei der KfW. „Die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft bietet deshalb ein ganzheitliches und äußerst attraktives Angebot für Unternehmen, die ihre prozessbedingten Energiekosten mittels hocheffizienter Technologien minimieren und zum Klimaschutz beitragen möchten.“

Dank der sehr hohen Tilgungszuschüsse würden dadurch etwa ambitionierte Energieeffizienz- und Klimaschutzvorhaben rentabel, die ohne eine Förderung von den Betrieben so nicht umgesetzt werden könnten.

Energieeffizienzmaßnahmen werden gefördert

Energieeffizienzmaßnahmen werden gefördert

Foto: KfW Bankengruppe/Rüdiger Nehmzow

Kosten senken und das Klima schützen

In der Praxis haben Unternehmen viele Möglichkeiten, Energiekosten zu senken und zum Klimaschutz beizutragen. Dabei werden folgende Maßnahmen im Rahmen der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft mit einem Kredit von bis zu 25 Millionen Euro und hohen Tilgungszuschüssen besonders unterstützt:

  • Prozesswärme aus erneuerbaren Energien

    Die KfW fördert Maßnahmen für die Bereitstellung von Prozesswärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien, solarthermischen Anlagen, Biomasseanlagen und Wärmepumpen, solange die Wärme zu mehr als 50 Prozent für nachfolgende Prozesse oder zur Erbringung von Dienstleistungen verwendet wird. Hier beträgt der Tilgungszuschuss bis zu 55 Prozent, maximal 15 Millionen Euro je Vorhaben.

  • Querschnittstechnologien

    Auch Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz mittels hocheffizienter Technologien werden von der KfW unterstützt – egal, ob es sich um elektrische Motoren und Antriebe, Pumpen, Ventilatoren, Druckluftanlagen, Anlagen zur Abwärmenutzung oder die Dämmung von Anlagen handelt. Der Tilgungszuschuss beträgt hier bis zu 40 Prozent, mit einer Maximalsumme von 200.000 Euro pro Vorhaben.

  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Anlagen und Prozesse

    Ferner fördert die KfW eine breite Palette von Vorhaben zur energiebezogenen Optimierung von Anlagen und Prozessen sowie den Kauf und die Installation von Mess-, Steuer- und Regelungstechnik und Energiemanagement-Soſtware. Dabei müssen bei den geförderten Vorhaben Endenergie bzw. fossile Energie und CO₂ in Prozessen eingespart werden – etwa mit Umstellung der Produktionsprozesse auf effizientere Verfahren. Voraussetzung für die Förderung ist die Vorlage eines Energieeinsparkonzepts. Der Tilgungszuschuss beträgt bis zu 40 Prozent – maximal 15 Millionen Euro pro Vorhaben.

Die Module können kombiniert werden

Gut zu wissen: Alle skizzierten Maßnahmen können modular oder gemeinsam als „energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen“ zur Förderung beantragt werden. Bei Zusammenbeantragung ist die Erstellung eines Einsparkonzepts allerdings unverzichtbar. Die Vorlage zum Einsparkonzept wird unter bmwi.de/einsparkonzept bereitgestellt und darf von qualifizierten Sachverständigen für Energieeffizienz bzw. vom antragstellenden Unternehmen erstellt werden, sofern es über ein zertifiziertes Energie- oder Umweltmanagementsystem (DIN EN ISO 50001 oder EMAS) verfügt.

Möchten Sie mehr über die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft erfahren? Hier geht es zum Überblick.

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