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Wirtschaftsanwälte Wie die größten Dealmaker den Markt aufmischen

Mit Carsten Berrar und Rick van Aerssen drängt ein neuer Typ von Rechtsberatern an die Spitze. Sie mischen fast überall mit. Die juristische Elite tritt unprätentiös auf – und verschiebt die Grenzen des Möglichen.
aus manager magazin 3/2022
Dealmaker Nummer eins: Sullivan-&-Cromwell-Anwalt Carsten Berrar hat fast alle deutschen Digitalfirmen an die Börse gebracht. 2021 machte er größere Deals als jeder andere Anwalt in Europa.

Dealmaker Nummer eins: Sullivan-&-Cromwell-Anwalt Carsten Berrar hat fast alle deutschen Digitalfirmen an die Börse gebracht. 2021 machte er größere Deals als jeder andere Anwalt in Europa.

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Marc Krause für manager magazin

Am Pfingstsonntag vergangenen Jahres griff in der Anwaltskanzlei Freshfields am Potsdamer Platz in Berlin Alarmstimmung um sich. Schnell wurden die Türen verriegelt, als Tausende Menschen zum Bürogebäude strömten. Sie protestierten gegen hohe Mieten, in den Händen trugen sie Schilder wie: "Deutsche Wohnen enteignen". Im Freshfields-Büro sorgte man sich, dass die Demonstranten Wind von dem Geheimtreffen im 23. Stock bekommen hatten.

Dort verhandelten just zu diesem Zeitpunkt sechs Personen über 550.000 Mietwohnungen und die Zukunft der deutschen Immobilienindustrie: die Vorstandschefs von Deutsche Wohnen, Michael Zahn (58), und Vonovia, Rolf Buch (56), mit ihren Beratern Thomas Schweppe (47; 7Square)  und Marcus Schenck (56; Perella Weinberg). Und zwei Rechtsberatern, von denen diese Geschichte handeln wird: der Sullivan-&-Cromwell-Anwalt Carsten Berrar (50) und der Freshfields-Mann Rick van Aerssen (50).

Siegerpodest: Rick van Aerssen ist enger Berater von Vonovia-CEO Rolf Buch, zuletzt bei der Übernahme der Deutsche Wohnen – ein 18-Milliarden-Euro-Deal

Siegerpodest: Rick van Aerssen ist enger Berater von Vonovia-CEO Rolf Buch, zuletzt bei der Übernahme der Deutsche Wohnen – ein 18-Milliarden-Euro-Deal

Foto: Marc Krause für manager magazin

Die beiden Anwälte hatten sich bis aufs Äußerste bekriegt, als Vonovia vor gut sechs Jahren schon einmal die Deutsche Wohnen übernehmen wollte. Doch diesmal lief es anders. In vier Tagen und drei Nächten – geschlafen wurde nur wenige Stunden – formulierten die sechs Männer einen 18-Milliarden-Euro-Pakt, den größten Deal Deutschlands im vergangenen Jahr und den drittgrößten weltweit. Am Pfingstmontag, bevor am Dienstag die Börsen wieder öffneten, stand das Gerüst des neuen Megakonzerns.  Auf der Dachterrasse stieß man mit Augustiner an.

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