Verlust verringert, Umsatz erhöht Borussia Dortmund peilt wieder Gewinn an

Auch im vergangenen Geschäftsjahr schaffte es der BVB nicht aus den roten Zahlen. Immerhin konnte Geschäftsführer Watzke den Verlust verringern. Und er blickt optimistisch in die Zukunft.
Endlich wieder Fans im Stadion: Wegen der Corona-Beschränkungen konnte der BVB nur 40 Prozent der Eintrittskarten anbieten

Endlich wieder Fans im Stadion: Wegen der Corona-Beschränkungen konnte der BVB nur 40 Prozent der Eintrittskarten anbieten

Foto: Matthias Koch / imago images/Matthias Koch

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund will nach Verlusten durch die Corona-Beschränkungen spätestens 2023/24 wieder schwarze Zahlen schreiben. "Wir wollen dann auch wieder eine Dividende zahlen", betonte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (63) am Freitag bei der Vorlage der Bilanz für das Geschäftsjahr 2021/2022.

Operativ (Ebitda) konnte der Konzern sein Ergebnis zwar auf 80,8 Millionen Euro von zuvor 39 Millionen verbessern. Unter dem Strich blieb jedoch ein Fehlbetrag von 35,1 Millionen Euro nach einem Verlust von 72,8 Millionen Euro vor Jahresfrist. Den Umsatz verbesserte der börsennotierte Verein auf 351,6 von 334,2 Millionen Euro. Die Aktie  reagierte mit leichten Gewinnen auf die Zahlen.

Wegen der Corona-Beschränkungen sei das Stadion nur zu 40 Prozent ausgelastet gewesen, sagte Watzke. 60 Prozent der Tickets hätten nicht verkauft werden dürfen. Neben den Einbußen im Spielbetrieb seien auch die Einnahmen aus der TV-Vermarktung wegen des frühen Ausscheidens aus der Champions League rückläufig gewesen. Eine Prognose für das neue Geschäftsjahr traute sich Watzke nach nun drei verlustreichen Jahren nicht zu. Er hoffe aber, dass es nicht wieder zu solchen Beschränkungen durch Corona kommen werde wie zuletzt.

mg/Reuters
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