Börsenbarometer 4/2005 Ackermann ist kein Vorbild

Kaum ein Topmanager löst so starke Reaktionen aus wie Josef Ackermann. Im Börsenbarometer, mit dem manager magazin regelmäßig die Stimmung deutscher Anleger auslotet, wird der Deutsche-Bank-Chef einerseits für seine rigide Kostenpolitik belohnt. Andererseits stoßen die von ihm geplanten Massenentlassungen auf heftige Kritik.
Von Matthias Kaufmann und Ulric Papendick
Platz 1: Wendelin Wiedeking trauen 72 Prozent der Befragten zu, den Kurs von Porsche weiter in die Höhe zu treiben.

Platz 1: Wendelin Wiedeking trauen 72 Prozent der Befragten zu, den Kurs von Porsche weiter in die Höhe zu treiben.

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Platz 2: Günther Fielmann genießt das Vertrauen von 66 Prozent der Befragten. Im Vergleich zum vorigen Börsenbarometer vom November 2004 rückte er im Ranking um zwei Plätze vor.

Platz 2: Günther Fielmann genießt das Vertrauen von 66 Prozent der Befragten. Im Vergleich zum vorigen Börsenbarometer vom November 2004 rückte er im Ranking um zwei Plätze vor.

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Platz 3: BMW-Chef Helmut Panke schlägt sich prächtig. 63 Prozent der Anleger vertrauen auf sein Management. Dennoch ist er im Ranking um einen Platz zurückgefallen.

Platz 3: BMW-Chef Helmut Panke schlägt sich prächtig. 63 Prozent der Anleger vertrauen auf sein Management. Dennoch ist er im Ranking um einen Platz zurückgefallen.

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Drittletzter Platz: Bernd Pischetsrieder hat noch viel vor sich, um Volkswagen in Fahrt zu bringen. Nur 42 Prozent der befragten Anleger glauben, dass er das schaffen kann. Immerhin hat er sich damit im Vergleich zur November-Befragung um zwei Plätze nach vorne gearbeitet.

Drittletzter Platz: Bernd Pischetsrieder hat noch viel vor sich, um Volkswagen in Fahrt zu bringen. Nur 42 Prozent der befragten Anleger glauben, dass er das schaffen kann. Immerhin hat er sich damit im Vergleich zur November-Befragung um zwei Plätze nach vorne gearbeitet.

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Vorletzter Platz: Werner G. Seifert wollte die Londoner Börse übernehmen - und scheiterte. Mit 42 Prozent bleibt sein Zustimmungswert konstant schlecht.

Vorletzter Platz: Werner G. Seifert wollte die Londoner Börse übernehmen - und scheiterte. Mit 42 Prozent bleibt sein Zustimmungswert konstant schlecht.

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Schlusslicht: Der Vorstandsvorsitzende des Reifenherstellers Continental, Manfred Wennemer, hat seine Sanierungserfolge kaum für das persönliche Image nutzen können. Im Börsenbarometer vom November war er noch nicht aufgeführt. Gut ein Viertel der Befragten gab an, Wennemer nicht zu kennen - ein negativer Spitzenwert, den Wennemer mit SAP-Chef Henning Kagermann teilt.

Schlusslicht: Der Vorstandsvorsitzende des Reifenherstellers Continental, Manfred Wennemer, hat seine Sanierungserfolge kaum für das persönliche Image nutzen können. Im Börsenbarometer vom November war er noch nicht aufgeführt. Gut ein Viertel der Befragten gab an, Wennemer nicht zu kennen - ein negativer Spitzenwert, den Wennemer mit SAP-Chef Henning Kagermann teilt.

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