Börsenbarometer 10/2002 Platz 4, Bernd Pischetsrieder

Dass man in Wolfsburg auch mit großem Namen nicht sehr viel verdienen kann, musste zuletzt Stefan Effenberg erkennen. Der "Tiger" bekommt sein Engagement beim heimischen Bundesligisten VFL doch wesentlich spärlicher vergütet als seine Auftritte beim FC Bayern München.

Auch die Bezahlung des gesamten Volkswagen-Vorstands nahm sich in 2001 im Vergleich zu den Dax-Kollegen mit gut 6,5 Millionen Euro eher bescheiden aus (siehe: "Schief-Lage").

Die Aussicht auf unermesslichen Reichtum kann es also nicht gewesen sein, die Hans Dieter Pötsch dazu bewog, dem Ruf von Bernd Pischetsrieder in den Vorstand der Volkswagen AG  zu folgen. Eher schon die Aussicht als erster vom neuen VW-Chef in das Führungsgremium Berufener, Karriere an der Seite des Förderers zu machen (siehe: Neuer Finanzvorstand").

Dieser genießt nach wie vor ein hohes Ansehen bei den Investoren. Allerdings konnte auch er sich nicht gegen den Trend stemmen und verliert vier Prozentpunkte. 66 Prozent Anlegervertrauen bedeuten ein Abrutschen um einen Rang.

Volkswagen: Pischetsrieder droht ein Fehlstart  Volkswagen: 100 Tage Pischetsrieder

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Übersicht: Die Topmanager im Anlegerurteil Einleitung: Börsenbarometer 10/2002

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