BMW-Chef Joachim Milberg kommt dem Ziel des Full-Line-Anbieters nicht näher. Die Tochter Rover, die dem Konzern höhere Stückzahlen bringen soll, kostete 1999 wieder über zwei Milliarden Mark. Der Marke fehlt jede Anziehungskraft, selbst auf ihrem mit Abstand wichtigsten Markt, Großbritannien.
Dass BMW bei Rover statt eines Kleinwagens den Ladenhüter Seventy-Five auf die Straße brachte, hat Milberg nicht zu verantworten. Wenn Brüssel die Subventionen für das Werk Longbridge streicht, wird er das für den Ausstieg nutzen. Die Münchener brauchen das Kapital dringend für die Erneuerung ihrer Luxusautos.