Rückschlag für Bertelsmann Simon & Schuster will Verkauf an Penguin platzen lassen

Rückschlag für Bertelsmann-Chef Thomas Rabe: Der US-Buchverlag Simon & Schuster lässt offenbar den Verkauf an die Bertelsmann-Tochter Penguin Random House platzen.
Wenig Freude in den USA: Bertelsmann-Chef Thomas Rabe

Wenig Freude in den USA: Bertelsmann-Chef Thomas Rabe

Foto: imago stock / imago images/IPON

Penguin habe Simon & Schuster nicht davon überzeugen können, gegen ein Urteil eines US-Bundesgerichts wegen kartellrechtlicher Bedenken Berufung einzulegen und den Deal vor Ablauf der Frist am Montag zu verlängern, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die Übernahme des zu Paramount gehörenden Verlags war am 1. November von einem US-Bundesgericht blockiert worden.

Das Scheitern des Deals öffnet die Tür für einen neuen Käufer. HarperCollins, das zu News Corp gehört, und die Hachette Book Group von Lagardere haben bereits öffentlich ihr Interesse am Kauf von Simon & Schuster bekundet. HarperCollins hatte sich bereits 2020 erfolglos um den Verlag von Schriftstellern wie Stephen King bemüht.

Bertelsmann und Paramount sowie HarperCollins und Hachette reagierten zunächst nicht auf Anfragen zur Stellungnahme.

la/reuters
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