Berater-Ranking BCG & Co. im Praxistest

Deutschlands Beraterbranche sonnt sich im Boom. Doch was leisten die professionellen Besserwisser wirklich? Wie entwickeln sich die Budgets für Consulting-Dienste? Und wie nachhaltig ist der Erfolg der bestens bezahlten Unternehmensberater? Eine umfassende Studie, die manager magazin exklusiv veröffentlicht, gibt Auskunft.

Hamburg - Die deutschen Unternehmen bewerten die Leistungen der Boston Consulting Group (BCG) und von McKinsey am besten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Bonner Wirtschaftsprofessors Dietmar Fink, die manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab Freitag (20. Juli) am Kiosk erhältlich ist, exklusiv vorstellt.

Grundlage der Analyse, die in der Branche hohes Ansehen genießt, ist eine Befragung unter 264 Führungskräften der deutschen Wirtschaft, die von Januar bis Mai dieses Jahres durchgeführt wurde. An der Spitze rangiert BCG knapp vor McKinsey. Dahinter folgen Bain, Roland Berger und Booz Allen Hamilton.

Gegenüber der letzten Studie im Jahr 2004 ist die Zufriedenheit der Unternehmenskunden mit ihren Helfern insgesamt gestiegen. Aber immer noch geben die Firmen Hunderte Millionen Euro für Projekte aus, mit deren Resultaten sie "unzufrieden" oder "sehr unzufrieden" sind. Viele Anforderungen, die Unternehmen an ihre Berater stellen, erfüllen diese nur begrenzt. Bei der Umsetzung der Beraterideen macht die Kundschaft die größten Defizite aus.

Kundenzufriedenheit: Deutschlands beste Berater

Rang Beratungsunternehmen Punkte*
1 The Boston Consulting Group 413
2 McKinsey Company 402
3 Bain Company 392
4 Roland Berger Strategy Consultants 387
5 Booz Allen Hamilton 385

Zeichen stehen auf Expansion

Für die Branche stehen die Zeichen auf Expansion. Professor Fink rechnet damit, dass die Großen der Branche in diesem Jahr "um etwa 10 Prozent" zulegen werden. Vor allem in die Betreuung von Finanzdienstleistern, berichtet manager magazin, wollten die Consultants investieren. So plane Bain, im August sein drittes deutsches Büro (nach München und Düsseldorf) am Finanzplatz Frankfurt zu eröffnen.

Den ausführlichen Überblick und eine detaillierte Analyse der Studienergebnisse präsentiert das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag (20. Juli) erscheinen. Begleitend dazu veröffentlicht manager-magazin.de weitere Details der Studie, unter anderem zu den Imageführern für die verschiedenen Beratungskompetenzen, zu den von Unternehmen geplanten Budgets für Consulting-Dienste und zur Nachhaltigkeit des Beratungserfolgs. Zudem sprach manager-magazin.de mit Heraeus-Chefkontrolleur Jürgen Heraeus, Eon-Vormann Wulf Bernotat und Bayer-Lenker Werner Wenning über ihre Erfahrungen mit Unternehmensberatern.

Die Studie "Management Consulting 2007" ist bei der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung in Bonn erhältlich. Die Kernstudie kostet 1600 Euro plus Mehrwertsteuer. Darüber hinaus gibt es Ergänzungsbände für die sieben Branchen Banken und Versicherungen, Chemie und Grundstoffe, Konsumgüter und Handel, Gesundheitswesen und Pharmazie, Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau, Energieversorgung sowie Telekommunikation, IT und Elektrotechnik - für jeweils 420 Euro plus Mehrwertsteuer. Außerdem ist eine Kurzversion der Kernstudie für 680 Euro plus Mehrwertsteuer erhältlich. Nähere Informationen über Studie und Bestellung erhalten Sie unter studien@wgmb.org .

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