Berater-Ranking McKinsey & Co. im Praxis-Test

Deutschlands Beraterbranche steckt nach harscher Kritik im Imagetief. Was leisten die professionellen Besser-Wisser wirklich? Wer ist sein Geld wert - und wer nicht? Und lassen die Konzerne ihre hoch bezahlten Helfer nun links liegen? Eine umfassende Studie, die manager magazin exklusiv veröffentlicht, gibt Auskunft.
Von Dietmar Student, Thomas Werres und Arne Stuhr

Hamburg - Deutschlands Consulting-Unternehmen sind besser als ihr Ruf nach den jüngsten Beraterskandalen im öffentlichen Dienst vermuten lässt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Bonner Wirtschaftsprofessors Dietmar Fink. Das manager magazin veröffentlicht die umfassende Studie exklusiv in seiner aktuellen Ausgabe 5/2004.

Finks Berater-TÜV hat Gewicht im Gewerbe. Seit 1998 analysiert er die Consulting-Firmen, nun bereits zum dritten Mal. Grundlage der Analyse ist eine Befragung unter mehr als 220 Führungskräften der deutschen Wirtschaft, die Anfang des Jahres durchgeführt wurde (siehe: "Die Methode").

Danach ist die Zufriedenheit der Unternehmenskunden mit ihren Ratgebern gegenüber der letzten Studie im Jahr 2002 sogar gestiegen. Die Firmen waren in acht von neun Fällen mit den Ergebnissen der Beratungsprojekte zufrieden. Allerdings werden die Auftraggeber auch zunehmend kritischer. Viele bemängeln das Preis-Leistungs-Verhältnis der professionellen Helfer. Auch bei der Umsetzung der Beraterideen macht die Kundschaft Defizite aus.

Der Aufsteiger heißt Bain

In punkto Kundenzufriedenheit liegen nach wie vor Branchenführer McKinsey und die Boston Consulting Group (BCG) vorn, wobei BCG diesmal den Qualitätswettbewerb um Haaresbreite gewann. Aufsteiger des diesjährigen Fink-Rankings sind die Berater von Bain & Company. Die Consultingfirma rückte von Platz zehn im Jahr 2002 vor auf Platz drei. Die krisengeschüttelten Consultants von A. T. Kearney schaffen es unter die Top Five (2002: Platz sieben).

Den ausführliche Überblick und eine detaillierte Analyse der Studienergebnisse präsentiert das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die heute (Freitag, 23. April) erscheinen ist. Begleitend dazu veröffentlicht manager-magazin.de weitere Details der Studie, unter anderem zur Kundenzufriedenheit, zu den Imageführern für die verschiedenen Beratungskompetenzen, zur Ratgeberauswahl und den von Unternehmen geplanten Budgets für Consultingdienste.

Die detaillierte Auswertung der Studie ist erhältlich bei der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung in Bonn. Die Kernstudie kostet 680 Euro plus Mehrwertsteuer. Darüber hinaus gibt es Ergänzungsbände für die fünf Branchen Banken und Versicherungen, Chemie und Pharma, Konsumgüter, Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau sowie Telekommunikation, IT, Medien und Elektrotechnik - für jeweils 240 Euro. Nähere Informationen über Studie und Bestellung erhalten Sie unter studien@managementconsulting.de .


Berater-Ranking

McKinsey, Berger & Co. im Praxis-Test

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