Montag, 18. November 2019

Vorwurf Manipulation im Anleihehandel US-Pensionsfonds verklagt Deutsche Bank

Deutsche Bank Frankfurt: Ein großer Pensionsfonds wirft dem Geldhaus und 21 weiteren Banken vor, den Handel mit US-Staatsanleihen manipuliert zu haben

Ein US-Pensionsfonds verklagt 22 Geldhäuser wegen des Vorwurfs der Manipulation beim Handel mit amerikanischen Staatsanleihen. Darunter sind die Deutsche Bank Börsen-Chart zeigensowie die UBS und die Credit Suisse aus der Schweiz.

Der Pensionsfonds für die öffentlichen Bediensteten Bostons reichte am Donnerstagabend eine entsprechende Klage bei einem New Yorker Bundesgericht ein. Beschuldigt werden auch die US-Institute Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs und JP Morgan sowie die britische HSBC. Sie alle sollen durch Absprachen untereinander den Preis für Kunden zu deren Lasten manipuliert haben.

Sprecher der betroffenen Banken wollten sich zunächst nicht äußern oder waren nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Wegen der Manipulation wichtiger Zinssätze sowie des Devisenmarktes wurden bereits Strafen in Milliardenhöhe gegen zahlreiche Banken rund um den Globus verhängt.

rei/reuters

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