HypoVereinsbank-Mutter Unicredit stürzt in die roten Zahlen

Nach einem hohen Verlust im vierten Quartal hat die Unicredit im Jahr 2019 rund 19 Prozent weniger Gewinn erwirtschaftet

Nach einem hohen Verlust im vierten Quartal hat die Unicredit im Jahr 2019 rund 19 Prozent weniger Gewinn erwirtschaftet

Foto: © Stefano Rellandini / Reuters/ Reuters

Die HypoVereinsbank-Mutter und italienische Großbank Unicredit  hat im vierten Quartal wegen Belastungen durch den Konzernumbau rote Zahlen geschrieben. Unter dem Strich stand ein Verlust von 835 Millionen Euro, teilte die Bank am Donnerstag mit.

Im Gesamtjahr ging der Gewinn um 17,9 Prozent auf 3,37 Milliarden Euro zurück. Neben den Sondereffekten zogen 2019 auch rückläufige Erträge das Ergebnis nach unten. Insgesamt sanken die gesamten Einnahmen der Bank im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent auf 18,8 Milliarden Euro. Allerdings schlug sich die Bank damit besser als von Analysten erwartet.

Im vierten Quartal verbuchte Unicredit Einmalbelastungen von 1,2 Milliarden Euro für die Reduzierung ihrer Beteiligung an der türkischen Yapi Kredi, Abschreibungen auf Software und andere Kosten. Zudem zog die Bank eine Milliarde an Kreditabschreibungen vor.

dpa/Reuters
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