EXKLUSIV Steuerstreit mit Frankreich Theo Waigel hilft der Schweizer Großbank UBS

Theo Waigel: Der Ex-Finanzminister soll die Rechtsposition der Schweizer Bank im Streit mit Paris stärken.

Theo Waigel: Der Ex-Finanzminister soll die Rechtsposition der Schweizer Bank im Streit mit Paris stärken.

Foto: Tobias Schwarz/ REUTERS

Der ehemalige Bundesfinanzminister und CSU-Vorsitzende Theo Waigel (80) unterstützt den Schweizer Finanzkonzern UBS im Steuerstreit mit Frankreich. Dies erfuhr das manager magazin aus Unternehmenskreisen. Waigel, der Ende der 90er Jahre die europäische Zinsdirektive mit auf den Weg gebracht hatte, soll zusammen mit seinen einstigen Verhandlungspartnern die damals intendierten Ziele rekonstruieren und auf diese Weise die Rechtsposition der Schweizer Bank stützen.

Die UBS war vor einem Jahr von der 32. Kammer des Pariser Tribunal de Grande Instance wegen Geldwäsche und Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu Straf- und Schadenersatzzahlungen in Höhe von insgesamt 4,5 Milliarden Euro verurteilt worden. Die Bank hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Weder die UBS noch Waigel wollten auf sich Nachfrage zu der Angelegenheit äußern.

Lesen Sie die ganze Geschichte auf manager magazin premium. 

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.