Schwacher Anleihehandel Einnahmeschwund bei Goldman Sachs

Ein schlechtes Zeichen für die Deutsche Bank: Der schwache Handel mit festverzinslichen Wertpapieren hat die Erlöse der US-Investmentbank Goldman Sachs im dritten Quartal belastet. Der Gewinn blieb dennoch stabil.
Goldman Sachs: Weniger Boni ausgezahlt

Goldman Sachs: Weniger Boni ausgezahlt

Foto: REUTERS

New York - Goldman Sachs hat im dritten Quartal die Zurückhaltung vieler Kunden angesichts der Unsicherheiten über den künftigen Kurs in der US-Geldpolitik zu spüren bekommen. Der Gewinn fiel um 2 Prozent auf 1,43 Milliarden Dollar, wie die US-Investmentbank am Donnerstag mitteilte.

Die Einnahmen brachen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 6,72 Milliarden Dollar ein. Analysten hatten nicht mit einem so starken Rückgang der Erlöse gerechnet, zugleich hatten sie aber auch einen Gewinnrückgang prognostiziert. Dank erheblicher Einsparungen vor allem bei Bonuszahlungen hielt das Institut den Überschuss beinahe stabil.

Mau lief es unter anderem im wichtigen Bereich mit festverzinslichen Wertpapieren, Währungen und Rohstoffen. Auch im Aktien-Bereich ging es für Goldman Sachs  nach unten. Angesichts der Erwartung, dass die US-Notenbank ihre Geldschwemme bremsen könnte, warteten viele Anleger mit großen Geschäften zunächst ab.

Das ist ein schlechtes Zeichen für die Deutsche Bank , die Ende des Monats ihre Quartalsbilanz vorlegen will. Auch sie hatte zuletzt ihre Aktionäre auf ein schwaches Quartalsergebnis im Investmentbanking vorbereitet.

mahi/rtr/dpa-afx

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