Gut zehn Jahre nach Finanzkrise Landesbank Baden-Württemberg schafft Sachsen Bank ab

Nach der Finanzkrise hatte die Landesbank Baden-Württemberg die ehemalige SachsenLB übernommen. Nun soll die Marke aufgelöst werden.
Sachsen Bank in Leipzig

Sachsen Bank in Leipzig

Foto: Jan Woitas/ picture-alliance/ dpa

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) vereinfacht ihre Struktur. Dazu löst sie die Sachsen Bank, eine unselbstständige Einheit des LBBW-Konzerns, zum 31. März rechtlich auf. Ein Sprecher teilte mit, die Marke Sachsen Bank verschwinde dabei. Noch sei aber die formelle Zustimmung der LBBW-Gremien für die Auflösung notwendig. Zuvor hatten die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten" darüber berichtet.

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An der Geschäftsstrategie und den sechs Standorten der Sachsen Bank in den ostdeutschen Bundesländern solle sich nichts ändern - ebenso wie für die Kunden und Mitarbeiter vor Ort, betonte der Sprecher. Das Privatkundengeschäft sowie das Geschäft mit vermögenden Kunden firmiere künftig unter dem Namen BW-Bank, das Firmenkundengeschäft unter der Marke LBBW.

Bereits Anfang Dezember war die LBBW die hohen Risiken von damals ausgelagerten Wertpapieren der Sachsen Bank losgeworden. Die in einer Zweckgesellschaft namens Sealink gebündelten Papiere der ehemaligen Landesbank SachsenLB waren nahezu vollständig an Investoren verkauft worden. Die LBBW hatte die SachsenLB im Zuge der globalen Finanzkrise übernommen, da diese sich verhoben hatte.

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