Freitag, 15. November 2019

Sorgen um das Renzi-Referendum Was Sie über Italiens Bankenkrise wissen müssen

Szenarien nach Renzis Referendum: Was passiert jetzt mit Italien?
DPA

Die Italiener haben entschieden. Eigentlich ging es im Referendum vom 4. Dezember um eine Verfassungsreform, um die Kompetenzen von Parlament und Regionen neu zu regeln. Aber die Wirkung der großen Mehrheit dagegen war das Ende der Regierung von Ministerpräsident Matteo Renzi - und die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone stürzt noch tiefer in die Krise.

Das größte Risiko liegt in Italiens Banken. Auf die richten sich schon fast traditionell die sorgenvollen Blicke, wenn es politische Unruhe gibt. So war es beim relativ weit entfernten Brexit, und fünf Monate später fahren die Mailänder Börsenkurse erst recht Zickzack. Die bereits gestartete Rettungsaktion für die im EZB-Stresstest durchgefallene Banca Monte dei Paschi di Siena Börsen-Chart zeigen wackelt, bis zu acht Banken gelten als Kandidaten für eine Notverstaatlichung.

© manager magazin 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung