Sonntag, 18. August 2019

M&A-Geschäft Warum Banker bei Tech-Deals außen vor bleiben

Skype, Beats & Co.: Die größten Merger ohne Banken
AFP

3. Teil: Viele Tech-Firmen haben Top-Banker längst abgeworben

Ganz überflüssig sind die Banker allerdings auch bei den Tech-Deals nicht. Vielmehr haben viele Tech-Unternehmen mittlerweile eigene Analyseabteilungen gegründet, die potenzielle Merger unter die Lupe nehmen. Und dafür haben sie Top-Leute bei den Investmentbanken abgeworben.

So handelt es sich beim Unternehmensentwicklungschef von Cisco, Hilton Romanski, um einen ehemaligen Mann von JPMorgan Börsen-Chart zeigen. Und auch Facebook hat bei den großen Geldhäusern Leute abgeworben - unter anderem von Credit Suisse Börsen-Chart zeigen und von Jeffries.

Und wenn die Übernahme-Entscheidung gefallen ist, dürfen einige Banken dann doch in der Regel noch einmal zumindest etwas mitverdienen.

Entweder bei der Finanzierung - die viele der großen Tech-Unternehmen angesichtsprall gefüllter Kriegskassen allerdings nicht mehr nötig haben. Oder bei der sogenannten "fairness opinion", einer Bücherprüfung-light im Auftrag der Aktionäre.

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