Montag, 17. Juni 2019

Großbank als Steuer-Profiteur JPMorgan investiert 20 Milliarden in USA und erhöht die Löhne

JPMorgan: Die Großbank zeigt sich dankbar für Trumps Steuergeschenke

Als Konsequenz aus der US-Steuerreform hat die Bank JPMorgan Chase Börsen-Chart zeigen Milliardeninvestitionen in den Vereinigen Staaten sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze angekündigt. Wie das US-Finanzinstitut am Dienstag mitteilte, will es in den kommenden fünf Jahren 20 Milliarden Dollar im Heimatland investieren und 4000 Jobs schaffen. Auch sollen die Gehälter der Beschäftigten angehoben werden.

Die nach Vermögenswerten größte US-Bank erklärte, dass die Investitionen und Gehaltsverbesserungen durch die im Dezember in Kraft gesetzte Steuerreform sowie den unter Präsident Donald Trump betriebenen Abbau von Regulierungen ermöglicht würden.

Durch die Reform wird die Körperschaftssteuer von 35 auf 21 Prozent gesenkt. JPMorgan Chase spart dadurch laut Berechnungen von Analysten vier Milliarden Dollar jährlich ein.

Die Bank will in den USA 400 neue Filialen eröffnen. Bislang ist sie in den USA mit 5130 Filialen in 23 der 50 Bundesstaaten präsent. Zugleich soll der Stundenlohn von 15 auf 18 Dollar angehoben werden, wovon voraussichtlich rund 22.000 Angestellte profitieren werden.

Zuvor hatten bereits mehrere andere US-Unternehmen wie American Airlines, Apple Börsen-Chart zeigen und Wal-Mart Börsen-Chart zeigen mitgeteilt, dass als Ergebnis der Steuerreform die Gehälter aufgestockt würden. Der High-Tech-Konzern Apple kündigte zugleich an, in den kommenden fünf Jahren mehr als 20.000 Stellen in den USA schaffen zu wollen.

la/dpa/reuters

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