Donnerstag, 17. Oktober 2019

HVB-Online-Tochter Société Générale liebäugelt mit Kauf der DAB Bank

Der Deutschland-Ableger der französischen Großbank Société Générale ist an der DAB Bank interessiert

Die HypoVereinsbank zählt ihre Online-Tochter DAB nicht mehr zum Kerngeschäft und treibt deren Verkauf voran. Die französische Großbank Société Générale in Deutschland bekundet Interesse an der Direkt-Anlage-Bank.

Hamburg - Der Deutschland-Ableger der französischen Großbank Société Générale hat Interesse an der Direkt-Anlage-Bank (DAB). Deren Mutter HypoVereinsbank (HVB) treibe den Verkauf des Brokers voran, wie manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungsdatum: 20. Juni) unter Berufung auf Branchenkreise berichtet.

In den vergangenen Wochen wurden etwa zehn potenzielle Bieter für die DAB, die die HVB nicht mehr zum Kerngeschäft zählt, kontaktiert: Rivalen wie ING-Diba, Comdirect und Cortal Consors sowie Finanzinvestoren. Die Reaktion der Onlinebanking-Marktführer fiel zurückhaltend aus.

Anders die Franzosen, die in Deutschland im Direktbanking bislang nur mit dem Mini-Anbieter Onvista vertreten sind, aber auf Expansionskurs gehen: Konzernchef Frédéric Oudéa (50) will in den kommenden zwei Jahren bis zu vier Milliarden Euro für den Ausbau des europäischen Geschäfts einschließlich Zukäufen bereitstellen. An der Börse ist die DAB mit ihren gut 620 000 Kunden rund 340 Millionen Euro wert. Bis August könnte der Deal durchgehen, heißt es.

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der Juli-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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