Montag, 21. Oktober 2019

Britische Großbank HSBC will offenbar bis zu 10.000 Stellen streichen

HSBC machen die Niedrigzinspolitik, der Handelsstreit und der Brexit zu schaffen
Lim Huey Teng / REUTERS
HSBC machen die Niedrigzinspolitik, der Handelsstreit und der Brexit zu schaffen

Die britische Großbank HSBC steht einem Medienbericht zufolge vor drastischen Stellenstreichungen. Bis zu 10.000 Stellen könnten zusätzlich wegfallen, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf zwei Insider. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Vor allem Europa könnte laut den Insidern von den Streichungen betroffen sein. So stelle sich der Bank die Frage, warum sie in Europa so viele Menschen beschäftige, während doch Teile Asiens zweistellige Renditen erzielten, hieß es von einer der Personen. Betroffen sein könnten dem Bericht zufolge hochbezahlte Stellen. HSBC wollte den Bericht gegenüber der "Financial Times" nicht kommentieren.

Derzeit beschäftigt die Bank eigenen Angaben zufolge weltweit rund 238.000 Mitarbeiter. Erst im August trat der damalige Chef John Flint überraschend zurück und die Bank kündigte an, mehr als 4000 Stellen streichen zu wollen. Seitdem führt der frühere Leiter des globalen Einlagen- und Kreditgeschäfts, Noel Quinn, vorläufig die Geschäfte.

spon/kko

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